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Google-Profil17. September 20265 min

QR-Code für Google-Bewertungen erstellen: so geht's

So erstellst du in wenigen Minuten einen echten QR-Code für Google-Bewertungen, wo er wirklich wirkt und was Google zu Bewertungsanreizen erlaubt.

Ein Aufsteller mit QR-Code auf dem Tresen eines kleinen Handwerksbetriebs, ein Kunde hält sein Smartphone davor

Einen QR-Code für Google-Bewertungen bekommst du direkt aus deinem Google-Unternehmensprofil — kostenlos, ohne Zusatz-Tool, in wenigen Minuten fertig zum Ausdrucken. Du musst dafür nichts programmieren oder einen externen Generator bemühen: Google liefert den Code selbst mit.

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Quelle: DataForSEO, Google-Suchvolumen Deutschland, September 2026

Über 300 Suchanfragen im Monat allein für den genauen Begriff — viele Betriebe fragen sich das offenbar zur selben Zeit wie du gerade. Kein Wunder: Ein Aufsteller mit Code ist der einfachste Weg, aus einem zufriedenen Kunden vor Ort eine sichtbare Bewertung zu machen, statt zu hoffen, dass er zu Hause noch daran denkt.

So kommst du in wenigen Minuten zum QR-Code

Google beschreibt den Weg über das Unternehmensprofil so (Quelle: support.google.com):

  1. Öffne dein Google-Unternehmensprofil am Computer.
  2. Wähle „Rezensionen lesen" und dann „Mehr Bewertungen erhalten".
  3. Dort kannst du den Bewertungslink kopieren oder den QR-Code direkt herunterladen.

Ein Punkt überrascht viele: Der QR-Code lässt sich laut Google nur am Computer erzeugen, nicht über die Business-Profile-App auf dem Handy. Wenn du also nur ein Smartphone zur Hand hast, brauchst du kurz einen Browser auf einem Rechner oder Tablet — danach kannst du den fertigen Code aber ganz normal per Handy weiterschicken oder ausdrucken lassen.

Einen eigenen „Kurznamen" oder eine spezielle Konfiguration brauchst du dafür nicht. Vorausgesetzt ist nur ein bestätigtes Unternehmensprofil — falls du noch keins hast, findest du die Schritte dazu in unserem Beitrag Google Unternehmensprofil optimieren.

Wo der QR-Code wirklich Bewertungen bringt

Ein Code allein bringt nichts, wenn ihn niemand sieht. Google selbst nennt in seiner Hilfe konkrete Einsatzorte (Quelle: support.google.com) — übertragen auf einen Handwerksbetrieb sind das vor allem diese vier:

  • Auf der Rechnung. Der Moment, in dem der Kunde ohnehin gerade an dich denkt und zufrieden ist, wenn die Arbeit gut war.
  • In der Dankes-Mail oder -SMS nach Abschluss des Auftrags.
  • Am Ende eines Chats oder Anrufs, wenn du das Gespräch schriftlich bestätigst.
  • Ausgedruckt im Laden, in der Werkstatt oder auf dem Firmenfahrzeug — überall dort, wo Kunden ohnehin kurz warten oder vorbeikommen.

Eine Hand hält ein Smartphone, das einen QR-Code auf einer kleinen Aufstellkarte scannt, im Hintergrund eine Werkstatt

Ein Aufsteller am Empfang oder auf der Werkbank reicht oft schon aus.

Am besten wirkt der Code dort, wo zwischen Auftragsende und Erinnerung möglichst wenig Zeit vergeht. Ein Aufsteller, der erst Wochen nach dem letzten Kunden wieder auffällt, bringt wenig — frag lieber direkt nach Abschluss, solange die Zufriedenheit noch frisch ist.

Was du dabei nicht tun solltest

Google warnt in derselben Hilfe-Seite ausdrücklich davor, Bewertungen mit Vergünstigungen zu belohnen — etwa ein Geschenk oder einen anderen Vorteil gegen eine gute Bewertung. Das zählt laut Google als „Fake Engagement" und ist nicht erlaubt (Quelle: support.google.com). Verboten sind ebenso das Löschen oder Verändern schlechter Bewertungen und das Posten erfundener guter.

Der QR-Code darf also nur eine Erinnerung sein, kein Tauschgeschäft. Der Unterschied ist im Alltag leicht einzuhalten: Frag jeden Kunden gleich — unabhängig davon, wie zufrieden er wirkt — und biete dafür nichts an außer der Bitte selbst.

Den Code sichtbar machen, ohne dass er untergeht

Ein QR-Code allein auf einem weißen Blatt Papier wird in einer Werkstatt oder an einer Ladentheke schnell übersehen. Ein paar einfache Punkte machen den Unterschied:

  • Groß genug drucken. Ein Code in Visitenkartengröße lässt sich aus Armlänge kaum noch scannen. Für einen Aufsteller reicht meist eine Postkartengröße, für ein Poster an der Wand entsprechend mehr.
  • Ein bis zwei Sätze dazu. Ein bloßer Code ohne Erklärung wirkt wie ein Fremdkörper. Ein kurzer Satz wie „Wie war deine Erfahrung mit uns? Scan mich" reicht, damit klar ist, worum es geht.
  • Laminieren, wenn er in der Werkstatt hängt. Staub, Fett und Feuchtigkeit machen einen Papieraufsteller schnell unleserlich — ein Scanner erkennt einen verschmutzten Code oft nicht mehr zuverlässig.
  • An einer Stelle platzieren, an der ohnehin kurz gewartet wird. Neben der Kasse, am Empfangstresen oder im Auto beim Bezahlvorgang — überall dort, wo ein Kunde sowieso ein paar Sekunden Zeit hat und sein Handy in der Hand trägt.

Wichtig ist dabei: Der Code selbst ändert sich nicht, wenn du ihn neu platzierst oder mehrfach ausdruckst. Du kannst ihn also auf Aufsteller, Rechnung und Firmenfahrzeug gleichzeitig verwenden, ohne ihn mehrfach erzeugen zu müssen.

Häufige Fragen

Kann ich den QR-Code auch ohne Computer erstellen?

Nein, laut Google funktioniert das aktuell nur über den Browser am Computer, nicht über die Business-Profile-App auf dem Smartphone. Danach lässt sich der fertige Code aber problemlos per Handy verschicken oder ausdrucken lassen.

Muss ich für jede Filiale einen eigenen QR-Code erstellen?

Ja — der Code führt direkt zum Bewertungsformular des jeweiligen Unternehmensprofils. Hat jede Filiale ein eigenes Profil, braucht jede auch ihren eigenen Code, sonst landen Bewertungen am falschen Standort.

Darf ich Kunden einen Vorteil für eine Bewertung anbieten?

Nein. Google stuft bezahlte oder mit Vergünstigungen belohnte Bewertungen als „Fake Engagement" ein — das gilt unabhängig davon, ob die Bewertung inhaltlich stimmt oder nicht. Erlaubt ist nur die neutrale Bitte, eine Bewertung zu hinterlassen.

Wie oft sollte ich um eine Bewertung bitten?

Google macht dazu keine Zahlvorgabe. Sinnvoll ist, konsequent und immer zum gleichen Zeitpunkt zu fragen — direkt nach Abschluss des Auftrags — statt nur gelegentlich daran zu denken.


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